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Josephine Baker

Nun also ist eine erste deutschsprachige Biographie von dieser Künstlerin erschienen. Tänzerin, Schauspielerin, Superstar – sie war in der französischen Resistance aktiv und unterstützte die amerikanischen Bürgerrechtsbewegung bereits in den 1950er Jahren. Ich habe von dem neuen Buch nur in den Nachrichten gehört und es noch nicht in dem Wikipedia-Eintrag gefunden. Was ich gefunden habe und warum ich (endlich mal wieder) einen Blog schreibe ist die Erinnerung an ein Kinderbuch, das von ihren “verschiedenfarbigen” zwölf adoptierten Kindern erzählt hat – aus Korea, von der Elfenbeinküste, Marokko, Kolumbien, Frankreich u.a. Ländern. Das war – in den 50er Jahren, als ich ein Kind war – Teil einer damals internationalistisch genannten Erziehung. Apropos Rassaismus und apropos nur noch mit DDR oder Stalin assoziierter Kommunismus. Weil mich immer schon interessiert hat, wie sich Meinungen, Wortbedeutungen und die sogenannten “Werte” im Laufe der Jahre ändern.

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